Opferschutz

Schutzhaus "Haus Esther"

Seit 2014 stellen wir das Schutzhaus “Haus Esther” zur Verfügung, in dem Hilfesuchende Unterkunft, Schutz, Ruhe und “Zuhause sein” erfahren dürfen. Neben teilbetreuter oder selbstständiger Wohnweise erfahren alleinstehende Frauen, sowie Mütter und deren Kinder in familiärer Atmosphäre Bezugsbetreuung, Angebote von Gemeinschaftsaktivitäten, wöchentliche traumazentrierte Beratungsgespräche, individuelle psychosoziale Betreuung und Beschäftigungsangebote, sowie Verselbstständigungstraining und weiteres. 


Das Ankommen in einem eigenen Zuhause soll erste Schritte für einen neuen Lebensstil ermöglichen. Junge Frauen, sowie Mütter und Kind(er), sollen verarbeiten dürfen, wenn das bisherige Umfeld keinen Schutzraum bieten konnte. Zudem bieten wir Hilfe für Mütter und Kind(er), wenn Überforderungsmomente den Familienalltag bestimmen und beeinträchtigen. Vertrauen darf neu erlernt und erlebt werden, um (wieder) in ein eigenständiges Leben eintreten zu können.

Aufsuchende Arbeit 

 Ein wichtiger Aspekt der aufsuchenden Arbeit sind unsere Außenbetreuungswohnungen. 
Frauen, die inzwischen selbstständig in Wohnungen [im Raum Neumünster] leben, werden in ihrem Zuhause aufgesucht, um ihnen praktische Hilfen und Sozialberatung anzubieten, sowie Beziehungsangebote zu machen und ihnen gemeinsame Zeit zu schenken. 

"Schleswig Projekt"

In Schleswig darf ein weiterer sicherer Ort entstehen für Frauen in der Akuthilfe oder Außenbetreuung, als Rückzugsort, für Menschen, die unterschiedlichsten Überforderungssituationen gegenüberstehen...

Ein Raum des Schutzes, der Gemeinschaft, der Hilfe und des Zuhörens wird belebt und darf Menschenleben verändern!

Streetwork 

Wir sind zudem äußerst dankbar über unser Team von ehrenamtlichen Streetworkern, dass sich wöchentlich in Schleswig-Holstein engagiert, um aufsuchende Arbeit zu leisten.

Unter anderem sucht unser Team Prostituierte in Laufhäusern und Wohnungsbordellen auf und bietet Gespräche an. 
Die Sozialarbeiterinnen, Traumapädagoginnen und weitere Fachkräfte verfolgen unser Anliegen: Den Betroffenen Zeit zu schenken, Begleitung zu Ärzten und/oder Behörden zu ermöglichen, ihnen auf seelsorgerlicher Ebene Wert und Mut zuzusprechen, zuzuhören sowie sie mit Geschenken zu überraschen. 
Unser Ziel ist es, den Frauen eine Stimme zu verleihen, ihnen Austausch über Glauben und Kultur zu ermöglichen, sie letztlich über Ausstiegsmöglichkeiten zu informieren und sie -wenn möglich- auf diesem Weg zu begleiten.